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Erschienen am: 18.01.2021

Es wird bunt

Die ersten farbigen Luftbilder

München – Innenstadt, Farbnegativ 1967

Die technische Entwicklung des Farbfilms war ein großer Fortschritt in der Geschichte der Fotografie. Bereits im Jahre 1912 wurde das erste Patent angemeldet. 1936 gab es die ersten Farbfilme für Kleinbildkameras. Seitdem setzte sich die Farbfotografie immer mehr durch.

Schwarz-Weiß-Filme bestanden aus einer Trägerschicht und einer lichtempfindlichen Schicht aus Bromsilber-Gelatine. Farbfilme hingegen haben drei lichtempfindliche Farbschichten. Jede der Schichten ist für einen der Farbbereiche Gelb, Purpur und Blaugrün besonders empfindlich. Der Entwicklungsprozess verursacht chemische Umwandlungen in den einzelnen Schichten. Dadurch entsteht entweder ein Negativ (Filme für Farbbilder) oder ein Positiv (Dia bei Diafilmen).

In der Bayerischen Vermessungsverwaltung wurden die Schwarz-Weiß-Luftbilder ab 2002 zur Erhöhung des Informationsgehaltes durch die analoge Farbfotografie abgelöst. 2009 wurde auf die digitale Farbfotografie umgestellt.
Die ersten analogen Farbnegative in unserem Sammlungsbestand sind von 1967. Diese Bildflüge zeigen die Stadt München, wie Sie in der Fotogalerie sehen können.

München – Innenstadt, Farbnegativ 1967
München – Bahnhof Berg am Laim, Luftbild von 1967
Luftbild der Innenstadt von München, 2009
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